Hands on - Case Study User Report
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Das Unternehmen ROTOX
Über 50 Jahre Innovation für den Fensterbau
Maschinenbau seit 1970
ROTOX ist ein weltweit führender Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Fenster- und Türenproduktion. Seit Jahrzehnten steht das Unternehmen für höchste Qualität, Präzision und Innovation in der Verarbeitung von Kunststoff- und Aluminiumprofilen. Mit Standorten in Deutschland, Europa, Nordamerika und weltweiten Partnern ist ROTOX einer der maßgebenden Anbieter im Sektor Fensterbaumaschinen für PVC- und Aluminium-Fenster und beschäftigt heute rund 500 Mitarbeiter. Die Bandbreite der Produktion reicht von kleinen Handmaschinen zur Entfernung von Schweißgraten bis hin zu vollständig automatisierten Fertigungsstraßen für Fenster und Türen.
Viele Standorte – Durchgängige Prozesse + belastbare Daten in einer Single Source of Truth
In der Praxis bedeuten viele Standorte, dass sich lokale Kernkompetenzen mit eigenen Prozessen herausbilden. Lieferketten und weitere regionale Rahmenbedingungen führen dann folgerichtig dazu, dass die Produktion bestimmter Produkte eines größeren Produktportfolios an einen festen Standort gebunden ist. Die Steuerung von Prozessen und die Lenkung von Dokumenten funktioniert in einem solchen lokal begrenzten Kontext bis zu einem gewissen Grad über den Windows Explorer – mit wachsenden Ansprüchen an Durchgängigkeit und Konsistenz gelangte diese Art des Produktdatenmanagements nach über 20 Jahren bei ROTOX allerdings an seine Grenzen.
Da ein Unternehmen auf dem Weg zum Global Player Augenmerk auf Durchgängigkeit seiner Prozesse und größten Wert auf Standardisierung zur Erreichung eines möglichst hohen Grades an Wiederverwendung legen muss, sollte ein professionelles PDM-System eingeführt werden, wie Daniel Strobel, Konstruktionsleiter bei ROTOX, erklärt: „Unsere Projekte wurden zunehmend größer und komplexer. Entsprechend intensivierte sich auch der standortübergreifende Datenaustausch. Dieser Austausch bedeutete nicht selten Fehler in Form von Redundanzen. Daher entschieden wir uns für die Einführung eines PDM-Systems. Unser Ziel war es, die Zusammenarbeit zu fördern und Produktdaten auch für nachgelagerte Abteilungen strukturiert bereitzustellen.“
Die Datenmigration – 20 Jahre, 4 Standorte und hervorragende Unterstützung durch GAIN
Strobel: „Die initiale Herausforderung bei der Einführung unseres PDM-Systems bestand somit darin, 290.000 Dokumente und Baugruppen mit stellenweise mehreren tausend Teilen zusammenzuführen und mit allen Informationen belastbar und strukturiert in GAIN Collaboration PDM zu migrieren. Die Komplexität der Datenmigration wurde zusätzlich erhöht: Die riesige Menge an Dokumenten und Daten aus 20 Jahren Entwicklungshistorie musste aus vier Standorten, verschiedenen Vorgängerfirmen und unterschiedlichen Konstruktionsvorgaben zusammengeführt werden. Unser Ansprechpartner bei GAIN hat uns über den gesamten Prozess hinweg hervorragend unterstützt.“
Klassifizierung – für eine erhöhte Standardisierung und Wiederverwendung
Das primäre Ziel, alle Konstruktionsstandorte für eine reibungslose Zusammenarbeit auf eine gemeinsame Datenbasis zu bringen, ist mit der Klassifizierung der Produktdaten einhergegangen. Produktdaten zu klassifizieren, ermöglicht ein schnelles Auffinden von wiederverwendbaren Elementen, was wiederum den Standardisierungsgrad erhöht.
Strobel: „Wenn zum Beispiel eine Welle für eine bestimmte Maschine mit fünf Absätzen und drei Einstichen vorliegt, kann diese kaum in einer anderen Maschine verbaut werden. Hat eine Welle jedoch einen Durchmesser von 30 mm, ist einen Meter lang hat zwei Passfedernuten, ist die Möglichkeit einer Wiederverwendung sehr hoch. Unter diesem Aspekt haben wir konsequent alles klassifiziert, was potenziell wiederverwendet werden kann.“
Die Vorgehensweise: Es wurden alle ehemaligen Bibliotheksteile als „zu klassifizieren“ gekennzeichnet (per benutzerdefinierten IProperties, die bei der Migration in die Datenbank eingelesen wurden). Ebenso wurden Gruppen von bestehenden Zeichnungsteilen zum Klassifizieren vorgemerkt (Wellen, Zahnräder, Riemenscheiben, etc.)
Einführung mit Augenmaß – Akzeptanz im Team durch Überzeugung
Die Einführung der Klassifizierung erforderte natürlich Akzeptanz im Team: „Die Kollegen mussten sich natürlich erst einmal in diesem Thema wiederfinden. Man kann sogar sagen, dass die komplette PDM-Einführung zum Teil recht skeptisch betrachtet wurde: ‚Wozu brauchen wir das, ging doch bisher auch, das ist nur Mehraufwand… ‘ Die Akzeptanz der Kollegen kam jedoch sehr schnell, als die Vorteile für ihr persönliches Tagesgeschäft hervortraten: Schnelleres Auffinden von wiederverwendbaren Baugruppen, auch von anderen Kollegen, an anderen Standorten, statt diese gänzlich neu zeichnen zu müssen.“
Der Viewer: Belastbare Information weit über die Konstruktion hinaus
Ein unschätzbarer Vorteil des GAIN PDM-Systems ist die Erweiterbarkeit um den GAIN Viewer. Dieser ermöglicht es nachgelagerten Abteilungen und Serviceteams, direkt auf Zeichnungen in unterschiedlichen Formaten zuzugreifen.
Strobel: „Vor der Einführung von GAIN Collaboration war die Datenlage hierzu nicht optimal: Man wusste nicht, ob eine im Explorer abgelegte DWF-Datei aktuell ist; manchmal wurde sie gleich ganz vergessen. So entschieden wir uns für den Einsatz des GAIN Collaboration Viewers auf zunächst 15 Mitarbeiterplätzen. Inzwischen nutzen wir 32 Lizenzen über 100 installierte Viewer-Arbeitsplätze.“
Durchgängige Digitalisierung – Ein großer Beitrag zur Zeitersparnis
Interessant an dieser Stelle: ROTOX fertigt mit der Etablierung des GAIN Viewers keine Zusammenbauzeichnungen mehr an. „Der Live-Viewer ist für uns ein großer Schritt nach vorn: Die Fertigung kann sich auf konkrete 3D-Modelle stützen und stets aktuelle Daten für CAD/CAM abrufen. Die Montage baut Maschinen somit nach konkreten Modellen, und der Service kann Ersatzteile für Kunden wesentlich schneller identifizieren.“
Für mehr Diskretion: Der Viewer angepasst
Auf Basis konkreter Anforderung seitens ROTOX hat GAIN den Collaboration Viewer angepasst: Im Standard ruft der Viewer angeforderte Daten ab und speichert diese zunächst auf der Festplatte des jeweiligen Arbeitsrechners. Bei ROTOX sollte jedoch vermieden werden, dass CAD-Daten wieder zunehmend auf einzelnen Arbeitsplätzen im Unternehmen liegen. Daher wurden die Viewer dahingehend konfiguriert, dass angeforderte Daten nach Schließen des Viewers automatisch von der Festplatte des Platzes, von dem sie aufgerufen wurden, gelöscht werden. Daniel Strobel: „Bei derartigen Anpassungen zeigte GAIN ein hohes Maß an Methodenkenntnis und Flexibilität.“
PDM-ERP-Kopplung: Zukünftige Synergien bereits in Planung
ROTOX nutzt das ERP-System proALPHA. Strobel: „Eine erste Anforderung an die PDM-ERP-Kopplung bestand darin, Stammdaten und Stücklisten automatisiert an das ERP übertragen zu können, um Fehler durch manuelle Eingaben zu vermeiden. Zukünftig planen wir im PDM-System – direkt bei der Konstruktion – Lagerbestände aus dem ERP-System abzurufen, wodurch wie noch konkreter mit verfügbaren Ressourcen planen und konstruieren können.“
Floating-Lizenzen – Wirtschaftlichkeit erhöht ROI
Bei ROTOX sind täglich etwa 25 Konstrukteure, verteilt über vier Standorte, mit der Modellierung von Fensterbaumaschinen beschäftigt. Bei den meisten PDM-Lösungen benötigen viele Konstrukteure ebenso viele PDM-Lizenzen. Daniel Strobel: „Bei so vielen Mitarbeitern in der Konstruktion habe ich noch keinen Tag erlebt, an dem zu jedem Zeitpunkt jeder anwesend war, da gibt es Urlaube oder sonstige Abwesenheiten und natürlich Kundentermine. GAIN bietet die Möglichkeit von Floating-Lizenzen an, die wir – insbesondere bei den Viewern – in kleiner Stückzahl für Gelegenheitsnutzer vorhalten können, während Poweruser ihre eigenen Lizenzen haben.“
GAIN Collaboration – Die richtige Entscheidung
„Wir hatten einige Systeme in der Auswahl. GAIN Collaboration hat uns letztlich durch seine Features und die automatisierten Updates überzeugt. Seitdem das System läuft, hatten wir nicht einen einzigen Ausfall, der auf das System an sich zurückzuführen gewesen wäre. Verfügbarkeit und Stabilität sind ausgezeichnet, wenn es mal klemmt, ist GAIN schnell und zielführend an unserer Seite. Tatsächlich hörte ich einen Kollegen sagen: ‚Wie haben wir das nur vorher gemacht? ‘“
GAIN Collaboration - Für eine zukunftssichere Produktentwicklung
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